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Dahinden am Gotthard «Dahinden am Gotthard»: Ankies Rückschau auf die Dreharbeiten

Ankie Zeller hat sich von ihrem Mann Hanspeter dazu überreden lassen, unsere Gotthardabenteuer mitzumachen. Sie liebt die Schweiz, findet aber, die Schweizerinnen und Schweizer seien verschlossener als die Niederländer. Hier fasst sie ihre Erlebnisse zusammen.

Eine achtköpfige Familie mit Hund auf rotem Backsteinboden in einer Stadt.
Legende: Heimat Doetinchem Ankie und Hanspeter Zeller mit ihrer Familie in Holland. SRF

Tekst von Ankie:

Lächelnde Dame mit kurzen, grauen Haaren, auf dem Kopf eine Brille in den niederländischen Farben rot-weiss-blau, um den Hals eine orangefarbene Girlande.
Legende: Ankie Zeller Sie blieb bei den Dreharbeiten stets heiter - trotz Regenwetter, steilen Strassen und Heimweh. SRF

Wir hatten ein superschönes Erlebnis mit Sabine «Dahinden am Gotthard». Sie hat uns an verschiedene interessante Orte geschickt, wo wir als Niederländer bestimmt nie kommen würden. Speziell in die Kantone Uri und Tessin und dazwischen dieses gewaltige Gotthard-Massiv.

Ein Land mit so vieler Schönheit und Luxus. Wir wunderten uns deshalb, auf einigen Campings für etwas warmes Wasser zum Abwaschen oder Duschen extra fünfzig Rappen zahlen zu müssen.

Wir haben während unserem Abenteuer viele nette Schweizer kennengelernt. Wenn es für uns fremd scheint, dass man Bekannte oft nicht einfach bei sich zuhause einladet, sondern anderswo wie in einem Café oder Restaurant. Das ist in den Niederlanden schon anders. Uns scheint, dass Schweizer nicht so ungezwungen und frei mit dem Mitmenschen umgehen, wie das in den Niederlanden der Fall ist.

Das Vaterland von Wilhelm Tell ist schön und sauber. Hier fühlt jeder sich sicher und die Berge imponieren uns Flachländler enorm. Haben wir zuhause die Nordsee und mächtige Wolkenpracht in der Ferne, die mit Schnee bedeckten riesigen Alpen ziehen an wie Magneten. Nie werde ich dieses Abenteuer vergessen!