«Dahinden vor 500 Jahren» vom 28.7.2017

Folge 2

Versteckt in einem Aargauer Wald feiern moderne Hexen Walpurgisnacht. Sabine Dahinden bleibt skeptisch, lässt sich aber vom Geisterglauben betören. Ausserdem hilft sie im Oesterreichischen Freisach beim Bau einer Burg ohne Maschinen und Motoren. Das bedeutet: Voller Körpereinsatz!

Wie zum Teufel kommt der Stein auf den Turm?

Im Oesterreichisch Freisach bauen Arbeiter mit mittelalterlichen Hilfsmitteln eine Burg. Im Schneckentempo: Bis sie fertig ist, dauert es vierzig Jahre. Sabine Dahinden hilft einem ehemaligen Gotthard-Mineur beim Meisseln. Nun fragt es sich, wie ihr Stein auf Turm hinauf kommen soll. "Hast Du Deine Schuhbändel fest zugebunden?", fragt die Walliserin Catherine Bellwald und rennt los - mit Pferd und schwerer Ladung.

Düsteres Kapitel: Hexenwahn

In einem Hexenkerker in Stein am Rhein bekommt Sabine Dahinden eine Ahnung davon, wie sich Menschen fühlen mussten, die "im Loch" inhaftiert waren. Nie wurden in unserem Gebiet so viele Leute hingerichtet wie an der Schwelle zur Neuzeit. Viele angebliche Hexen waren unschuldig. Oft steckte hinter einer Anklage nichts als Eifersucht und Missgunst. Ob man an Hexen glaubt oder nicht: Bei dieser Geschichte läuft es einem kalt den Rücken hinunter.

Die Zeit bleibt nicht stehen

Das mannshohe Uhrwerk im Berner Zytgloggenturm tickt seit 500 Jahren. Sabine Dahinden steigt mit dem Zytgloggenrichter Markus Marti hinauf und hilft beim Aufziehen der Gewichte. Ein schmiedeisernes Kunstwerk, das mehr als nur die Zeit anzeigt.

dahs