Urner Barbetreiber aus Gefängnis entlassen, Zuger Sex-Affäre

Beiträge

  • Freilassung nach vier Jahren

    Das Urner Obergericht hat Ignaz Walker nach vier Jahren aus der Sicherheitshaft entlassen. Der Barbetreiber aus Erstfeld wurde vor über vier Jahren verhaftet, unter anderem wegen versuchtem Mord. Das Bundesgericht hat im letzten Dezember die Beschwerde von Walker gutgeheissen; jetzt muss das Obergericht den Fall neu beurteilen. Bis zum Urteil bleibt Walker auf freiem Fuss.

  • Entlassungen bei Tamoil

    Ein neuer Käufer für die Tamoil-Raffinerie in Collombey soll nicht bis Ende März, sondern bis Ende April gesucht werden. Das verlangt der Walliser Staatsrat und will für die rund 250 Angestellten im Unterwallis mehr Zeit gewinnen. Ihnen droht die Kündigung, weil Tamoil die Raffinerie aufgeben will.

  • Zuger Parlament in Aufruhr

    Der Zuger SVP-Kantonsrat Markus Hürlimann will trotz der Sex-Affäre und den Ermittlungen gegen ihn nicht aus dem Parlament zurücktreten. Er sei es seinen Wählern schuldig, jetzt gute Parlamentsarbeit zu leisten. Auch die Grüne Jolanda Spiess-Hegglin, nahm an der Ratssitzung teil. Der Kantonsrat bemühte sich an der Sitzung um Normalität - ausserhalb des Ratssaals forderten aber mehrere Kantonsräte den Rücktritt von Hürlimann und Spiess.

  • Nachrichten

    SZ: Ruag schliesst drei Standorte, 160 Arbeitsplätze werden verlegt GE: Streik der Kantonsangestellten

  • Krisensitzung in Bellinzona

    Zum Thema Frankenstärke haben sich gestern Abend in Bellinzona die Sozialpartner zu einem Austausch getroffen. Eingeladen hatte Finanzdirektorin Laura Sadis. Beschlüsse wurden jedoch keine gefasst.

  • Tessiner Firmen senken Löhne

    Dutzende Schweizer Firmen an der Grenze zu Italien produzieren im Tessin Exportartikel. Kleider zum Beispiel oder elektronische Bauteile, wie die Firma MES in Stabio. Von einer Stunde auf die andere sind ihre Produkte für die ausländischen Kunden um fast 20 Prozent teurer geworden. Noch ist nichts definitiv, aber es sieht so aus, als ob die 540 Mitarbeiter mit Lohnkürzungen rechnen müssten. Das ist bei einigen Firmen im Tessin bereits passiert.