Die Welt der Wunderlichs (TV-Premiere)

Die Welt der Wunderlichs (TV-Premiere)

Bildlegende: Entdeckt seinen Vater auf der Raststätte EWi Rodriguez als Felix, Martin Feifel als Vater Johnny Copyright SRF/X Filme Creative Pool

Mimi, Musikerin und alleinerziehende Mutter eines hyperaktiven Sohnes, hat es mit ihrer Familie nicht leicht. Eines Tages meldet ihr Sohn sie heimlich für eine Schweizer Casting-Show an. Um die Wettschulden ihres Vaters zu tilgen, fährt Mimi in die Schweiz - mit der gesamten Familie im Schlepptau.

Mimi Wunderlich (Katharina Schüttler) - alleinerziehend - hat soeben mit ihrem Roller einen Kunden (Steffen Groth) angefahren. Nur, weil sie wiedermal Hals über Kopf zur Schule musste, wo der hyperaktive Sohn (EWi Rodriguez) eine Lehrerin in den Schrank gesperrt hat. Mimis manischer Vater (Peter Simonischek) ist aus dem Krankenhaus getürmt und verwettet aller Hab und Gut beim Pferderennen. Mimis Mutter (Hannelore Elsner) pflegt ihre Depression, die toughe Schwester (Christiane Paul) denkt nur an sich und ihren Coiffeursalon und Ex-Mann Johnny (Martin Feifel) lebt ein Versager-Rockstar-Leben im Hotel und hat in Erziehungsfragen eigene Vorstellungen. Und Mimi? Mimi ist kurz davor, durchzudrehen. Doch als ihr Sohn sie heimlich bei einer Schweizer Casting-Show anmeldet und Mimi nach Zürich eingeladen wird, sieht sie die grosse Chance gekommen, ihr Leben, die Liebe und das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen. Doch sie hat die Rechnung ohne ihre chaotische Familie gemacht, die sie gegen jeden Widerstand zur Show begleiten will. Eine abenteuerliche Reise nach Zürich und in die Wirrungen einer fast alltäglichen Familie beginnt…
«Die Welt der Wunderlichs» ist eine turbulente Screwballkomödie. Ein Film über chaotische Eltern, unverstandene Kinder und den Mut der Unangepassten.
Komplizierte Familienkonstellationen tauchen in Dani Levys Filmen immer wieder auf. Die Familie ist für ihn eine «Quelle der Komödie». Die «Wunderlichs» sind noch neurotischer und exzessiver als die «Zuckers» vor elf Jahren in seinem grossen Erfolg «Alles auf Zucker». Nicht umsonst schlucken sie Psychopharmaka (wenn sie sie denn schlucken). Beiden Familien gemein, ist der Reflex zusammenzuhalten, bevor alles in die Luft fliegt.