Hoselupf - oder wie man ein Böser wird

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Der Dokumentarfilm «Hoselupf» handelt vom Schwingen und vom Komiker Beat Schlatter, der auszog, um den Schweizer Nationalsport Nummer Eins zu erforschen und dabei selber in die Hosen steigt.

«Hoselupf» ist eine dokumentarische Hommage an den Schweizer Nationalsport Nummer Eins: Schwingen. Augenzwinkernd aber gleichwohl seriös, führt der Stadtzürcher und Schwinglaie Beat Schlatter als Präsentator durch den Film. Auf der Suche nach der Seele und der Faszination des Schwingens, tastet er sich an eine ihm komplett fremde Welt, die durch eine Trennlinie zwischen Stadt und Land gekennzeichnet ist und die er zu überbrücken versucht.

Im Anlauf zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld 2010, begleitet er die Bösen Stucki, Brügger, Forrer und Laimbacher – privat, im Schwingkeller und an den traditionellen Bergschwingfesten Brünig und Schwägalp. Dabei erfährt er Erstaunliches über Trainingseinheiten mit Sumoringern, Ausländer im Schwingsport, und Frauenschwingfeste, die ein ganzes Dorf in Ausnahmezustand versetzen können.

Schlatter kommentiert das Geschehen aus seiner humorvollen Sichtweise. Zu Beginn zwar noch eine Spur überheblich, doch spätestens als er vor laufender Kamera einen blöden Spruch macht, von einem Jungschwinger herausgefordert wird, geht Schlatter die Sache seriös an und lässt sich im Zürcher Schwingkeller zum Schwinger ausbilden. Und während am Schluss des Films beim Eidgenössischen – mit 250‘000 Besuchern der grösste Sportanlass der Schweiz – der König gekürt wird, steigt auch Neo-Schwinger Schlatter in den Ring und kämpft um seine Ehre.