Jimmie

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Kathy kümmert sich engagiert um ihren autistischen Sohn Jimmie. Der 16-Jährige ist auf das Wasser fixiert und entpuppt sich als Schwimmtalent. Ein berührendes Melodrama von SRF aus dem Jahr 2008.

Jimmie (Joel Basman) ist ein Autist. Der 16-jährige kommuniziert nicht mit seiner Umwelt. Dies würde seine Sinne überfordern. Am liebsten zählt er Wassertropfen und schreibt sie auf. Er weiss, 1 Liter sind 4'500 Tropfen und ein Schwimmbecken fasst etwa 9'900'000'000 Tropfen.

Seine alleinerziehende Mutter Kathy (Stephanie Japp) setzt sich engagiert dafür ein, dass er ein möglichst normales Leben führen kann. Sie weigert sich, ihn in ein Heim zu geben. Nach Schulabschluss nimmt sie Jimmie wieder zu sich nach Hause, obwohl ihr Ex-Mann Michael (Michael Neuenschwander) dagegen ist. Dabei bleibt jedoch nicht nur ihr eigenes Privatleben auf der Strecke, sie muss auch schmerzvoll akzeptieren, dass ihre Nähe bei Jimmie nicht die erhofften kommunikativen Fortschritte bewirkt. Im Gegenteil, er reagiert heftig auf alle unbekannten Situationen und bringt sie damit immer wieder ans Limit.

Nur im Wasser scheint sich Jimmie wohl zu fühlen. Seit er als Kind in einer Delfin-Therapie war, ist Schwimmen seine grosse Leidenschaft. Daher geht Kathy mit ihm möglichst oft ins Hallenbad. Dort lernen die beiden den Schwimmtrainer Jan (Martin Rapold) kennen. Dieser erkennt sofort Jimmies Schwimmtalent und will ihn vorerst eigennützig als Motivator für seine demotivierte Freistil-Staffel nutzen. Schnell regt sich bei den Schwimmern und der Mannschaftsleitung Widerstand. Jimmie wird als Aussenseiter abgelehnt. Doch Jan gibt nicht auf.