Schneewittchen und die sieben Gaukler

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Ein junger Bankbeamter erbt ein heruntergekommenes Hotel im schweizerischen Flüelimatt, das er zu Silvester wieder in Schwung bringen möchte. Kurt Hoffmann hat die winterliche Geschichte unter dem Titel «Schneewittchen und die sieben Gaukler» 1962 inszeniert. Mit Walter Giller und Caterina Valente.

Erben schafft Sorgen. Das erlebt Norbert Lang (Walter Giller), der kurz vor Weihnachten im Schweizer Kurort Flüelimatt (alias Sankt Moritz) ein baufälliges Hotel übernehmen darf. Für die Feiertage ist es zwar schon ausgebucht. Aber die Heizung spuckt, und für Silvester fehlt das Unterhaltungsprogramm. Und dann läuft auch noch das ganze Personal weg.
Der Direktor der Installationsfirma (Sigfrit Steiner) in Zürich verspricht dem geplagten Junghotelier einen kundigen Ingenieur. Und für Silvester engagiert er die recht eigenwillige Sängerin Ines del Mar (Hanne Wieder), bei der allerdings die Sinneslust vor der Sangeslust zu rangieren scheint. Ingenieur Rossi anderseits entpuppt sich als ausgesprochen charmante junge Frau (Caterina Valente), die bald schon vom heizrohrkundigen Nothelfer zum wahren Weihnachtsengel in allen Belangen aufrückt.
Mit «Schneewittchen und die sieben Gaukler» erschloss sich 1962 der renommierte Produzent Lazar Wechsler einen für Schweizer Kinoverhältnisse neuen Bereich: das filmische Musical. Erzählt wird, wie meist in solchen Fällen, eine sehr einfache Geschichte. Doch das Spezielle liegt im Detail. Günter Neumann, einer der Grossen in der damaligen deutschen Kabarettszene, schrieb zum handfesten Drehbuch reimverliebte, witzige Lieder. Kein Geringerer als Sven Nykvist stand hinter der Kamera. Und für Spass sorgte eine Eliteauswahl von Unterhaltungskünstlern, allen voran Caterina Valente als Doktor Rossi.