Sennentuntschi

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In einem Bergdorf taucht eine verstörte junge Frau auf und wird von der Dorfgemeinschaft vertrieben. Sie flieht in die Berge und erscheint drei Sennen als Inkarnation ihrer selbst gebastelten weiblichen Strohpuppe. Nach einer Vergewaltigung rächt sich das «Sennentuntschi» an den drei Männern.

In einem Bergdorf taucht wie aus dem Nichts eine verstörte junge Frau (Roxane Mesquida) auf. Der Dorfpolizist Reusch (Nicholas Ofczarek) nimmt sich der Fremden an und versucht herauszufinden, wer die stumme Frau ist. Doch die Dorfgemeinschaft ahnt Böses und verstösst die unheimliche Erscheinung, die daraufhin in die Berge flieht. Dort erscheint sie den drei einsamen Sennen Martin (Carlos Leal), Erwin (Andrea Zogg) und Albert (Joel Basman) als lebendig gewordene Hirtenpuppe, als «Sennentuntschi». Im Rausch vergehen sich die drei auf brutale Weise an der Unbekannten. Die gottlose Tat hat für die Sennen tragische und grausige Konsequenzen.

Michael Steiners Verfilmung der berühmten Alpensage ist der wohl meistdiskutierte Schweizer Film der vergangenen Jahre. Mit «Sennentuntschi» hat Steiner zum dritten Mal in Folge - nach «Mein Name ist Eugen» (2005) und «Grounding» (2006) - einen Kinohit gelandet und gehört damit zu den erfolgreichsten Schweizer Regisseuren.