Verstrickt und zugenäht

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Als sich der Chef einer Sockenfabrik aus dem Staub macht, übernehmen die Arbeiterinnen die Fabrik. Starkes Frauenquartett.

«Alles Gute» steht auf dem Zettel, den die Strickerinnen der Sockenfabrik Rittmeyer eines Morgens im Direktionsbüro finden. Der Chef hat sich mitsamt Geld und Freundin abgesetzt. Strickerin Lilli (Marie Leuenberger) und Vorarbeiterin Hanni (Sandra Utzinger) beschliessen gemeinsam mit der Direktionssekretärin Martha (Emanuela von Frankenberg) den anderen Arbeiterinnen vorerst nichts zu sagen.

Die drei treiben die bereits angebahnte Zusammenarbeit mit dem Textilriesen Lehmann und Partner voran. Mit Müh und Not können sie die verlassene Frau Direktor Charlotte Rittmeyer (Heidi Maria Glössner) dazu bewegen, ihnen zu helfen. Aber kurz vor Vertragsabschluss bringt Garnlieferant Ruedi Canzoni (Hanspeter Müller-Drossaart) die Nachricht, dass Lehmann und Partner nichts Gutes im Schild führt. Manager Stefan Hauert (Michael Neuenschwander) will sich die Marke Rittmeyer unter den Nagel reissen und den Frauen anschliessend künden.

Die Verhandlung platzt in letzter Sekunde. Lilli und die anderen stehen entmutigt auf der Strasse. Jetzt müssen sie ihren Arbeitskolleginnen berichten, was vorgefallen ist. Aber statt klein beizugeben, beschliessen die Arbeiterinnen, um ihre Fabrik zu kämpfen. Sie besinnen sich auf ihre Kernkompetenz, Qualität bis ins Detail, und lancieren ein eigenes Produkt.