«Schärlitze» zum Eierfärben

In der Karwoche stehen «Schärlitze» und «Zibelehöutsche» wiederum hoch im Kurs. Sie hinterlassen auf Ostereiern filigrane Muster auf sanften Brauntönen. «Schärlitz» als Name für Wiesenkerbel ist typisch für das Freiburger Dorf Kerzers.

Drei braun gefärbte Ostereier in einer schwarzen Schale.
Bildlegende: Kräuter und Zwiebeln verleihen den Ostereiern eine individuelle Musterung. colourbox

In anderen Schweizer Regionen kennt man den Wiesenkerbel mit sehr unterschiedlichen Namen: «Schäärling», «Scherli», «Schärlech», «Schärlicher», «Schädlig», Schirling» oder «Schörlez».

Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Christian Schmutz