Als Andreas Däscher das Skispringen revolutionierte

Kopf voran und Hände nach vorne gestreckt, so flogen die ersten Skispringer durch die Lüfte. Dann kam Andreas Däscher mit seiner revolutionären Sprung - Technik. Allerdings landete er damit auf dem Boden der Tatsachen.

Zum Beitrag übers Skispringen anno dazumal hat uns Walter Feierabend ein Foto zugeschickt: Es zeigt seinen Vater, der am 11. Februar 1923 beim Skispringen in Engelberg eine Weite von 39 Metern erreicht hat.
Bildlegende: Zum Beitrag übers Skispringen anno dazumal hat uns Walter Feierabend ein Foto zugeschickt: Es zeigt seinen Vater, der am 11. Februar 1923 beim Skispringen in Engelberg eine Weite von 39 Metern erreicht hat. zvg

Däscher hatte die geniale Idee, die Arme eng an den Körper, nach hinten zu strecken. Dadurch fühlte man sich beim Skispringen nicht nur sicherer, sondern sprang zudem viel weiter.

Dem Schweizer Skiverband passte diese sogenannte «Achtungsstellung» aber überhaupt nicht in den Kram. Däscher musste weiterhin brav die Arme nach vorne strecken, sonst wäre er disqualifiziert worden. Seine Technik setzte sich dennoch durch, wenn auch dank den Finnen.

Autor/in: daue, Redaktion: Sepp Renggli