Blasius: «Pflotsch»

Unter dem Pseudonym «Blasius» war Felix Burckhardt als Basler Stadpoet bekannt. Er beschrieb das Baslerische humorvoll-satirisch. Seine fasnächtlichen Zeedel und Schnitzelbängg waren besonders geistreich.

Felix Burckhardt wurde 1906 in Langenbruck geboren. Nach seinem Jurastudium eröffnete er seine Praxis als Advokat und Notar. Burckhardt war auch Sekretär der Medizinischen Gesellschaft Basel, später Generalsekretär der Schweizerischen Krebsliga. Sein Engagement für die Medizin brachte ihm den Ehrendoktor-Titel der Universität Basel ein. Burkhardts Wirken umfasste noch weitere Ämter: er war Präsident der Allgemeinen Lesegesellschaft, Vizepräsident der Sparkasse Basel und Verwaltungsrats-Delegierter vom Basler Stadttheater.

1954 hat Felix Burckhardt alias «Blasius» den Gedichtband «Soll i oder soll i nit» veröffentlicht. In einer losen Serie sendet DRS Musikwelle im «Sinerzyt» ein paar dieser Gedichte.

Publikationen von Blasius:

«Vorwiegend heiter» (1949)
«Kleine Stadtmusik» (1951)
«Soll i oder soll i nit» (1954)
«Verzell du das em Fährimaa!» (1955)
«Spritzfährtli» (1958)
«I bin e Bebbi» (1967)
«Der Till vo Basel» (1972)
«Haimlifaiss» (1984)
«Der Basler und sy Wält» (1986)

Autor/in: Felix Burckhardt