Ein Luzerner Cabarettist und das Lauberhornrennen

Für einen bunten Abend im Luzerner Kunsthaus suchte Radio Beromünster in den 1960er Jahren einen Innerschweizer Cabarettisten. Dafür empfohlen wurde ein lustiger Postbeamter aus Luzern. Der «Pöschteler» erlangte nationalen Ruhm und «kommentierte» einst das Lauberhornrennen.

Der Schweizer Roland Collombin gewinnt am 19. Januar 1974 die Lauberhorn-Abfahrt und verweist den Oesterreicher Franz Klammer auf den zweiten, den Italiener Herbert Plank auf den dritten Rang.
Bildlegende: Der Schweizer Roland Collombin gewinnt am 19. Januar 1974 die Lauberhorn-Abfahrt und verweist den Oesterreicher Franz Klammer auf den zweiten, den Italiener Herbert Plank auf den dritten Rang. Keystone

Emil Steinberger war der Name des Luzerner Postbeamten. Als Cabarettist Emil hat er in den darauf folgenden Jahren das Publikum in seinen diversen Rollen begeistert. Darauf sei man beim Radio heute noch stolz, meint Sepp Renggli, dass nicht das Fernsehen, sondern das gute alte Radio den Cabarettisten entdeckt habe.

Fürs «Sinerzyt» hat Sepp Renggli die Nummer «Vater von Fünflingen» ausgewählt. Dann hat er noch eine besondere Kostprobe auf Lager: Emil, der das Lauberhornrennen kommentiert. War er 1974 tatsächlich in Wengen, als Roland Colombin den Abfahrtssieg holte?

Autor/in: Sepp Renggli