Gespräch mit der Lyrikerin Mascha Kaléko (1/2)

«Wie's auf dem Mond zugeht» heisst ein zeitloser Gedichtband von Mascha Kaléko. Er enthält Gedichte, Reime und Abzählverse und begeistert Jung und Alt. Die deutsche Lyrikerin hat den Gedichtband 1971 auf Schweizer Radio DRS vorgestellt.

Die Sammlung heiterer Kindergedichte hat Mascha Kaléko ihren besten Freunden gewidmet: den Kindern. Sie haben bis heute Freude an den wundervollen Reimen über Herrn Schnurrdiburr, Vetter Klaus aus Altona oder Doktor Vielfrass. Und ihre Eltern haben gleichermassen Spass. Der Gedichtband «Wie's auf dem Mond zugeht» ist bis heute im Buchhandel erhältlich. Erschienen ist er zum ersten Mal 1971. Mascha Kaléko hat damals im Radiostudio Zürich mit Lilo Thelen über ihr Werk gesprochen.

Mascha Kaléko kam am 7. Juni 1907 als Tochter jüdischer Eltern in Galizien auf die Welt. Mit dem «Lyrischen Stenogrammheft» war sie 1933 erstmals erfolgreich. Fünf Jahre später wanderte sie in die USA aus, 1966 übersiedelte sie nach Israel. Die Autorin starb am 21. Januar 1975 in Zürich.

Einen weiteren Ausschnitt des Gesprächs mit Mascha Kaléko sendet DRS Musikwelle im «Sinerzyt» vom 9. Januar 2012.