Inferno-Rennen Mürren: Erinnerungen von Zeitzeugen

Januar 1928: Ein paar begeisterte britische Skifahrer fassen den Entschluss ein «höllisches» Rennen zu fahren, vom Schilthorn Richtung Lauterbrunnen. Seither wird dieses Rennen jährlich unter dem Namen Inferno-Rennen durchgeführt. Zur 74. Ausgabe starten am Wochenende 1850 Fahrerinnen und Fahrer.

Schwarz-Weiss-Fotografie mit einer Gruppe von Skifahrerinnen und -fahrern mit historischer Ausrüstung.
Bildlegende: Bereit für die erste «höllische» Abfahrt vom Schilthorn nach Lauterbrunnen im Berner Oberland. Wikipedia/Kfs-werbegestaltung

Weshalb dieses weltweit grösste Amateurrennen den Namen «Inferno» trägt, erklärt sich unter anderem durch Berichte von Zeitzeugen. Im «Sinerzyt» kommen dank Aufnahmen aus dem Radioarchiv Willy J. Riddle und Franz Sonderegger zu Wort. Beide sind inzwischen verstorben. Willy J. Riddle gewann das zweite Rennen 1929 mit einer neuen Bestzeit. Franz Sonderegger fuhr das Rennen mit 54 Mal so oft wie kein anderer Schweizer.

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Ski: Inferno-Rennen - wenn der Teufel im Schnee versinkt

9:05 min, aus sportlounge vom 6.2.2012

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Bea Schenk