Memo-Treff: Mutig die Angst bejahen

Christa tut sich schwer damit ihre kranke Mutter im Altersheim zu besuchen. Sie empfindet die Besuche als Pflicht, kommt sich hilflos vor, weiss nicht, worüber sie mit ihrer Mutter sprechen soll.

Im Umgang mit gebrechlichen oder todkranken Menschen fühlt man sich nicht selten etwas hilflos. Manchmal reicht ein einfacher Händedruck, um seine Anteilnahme auszudrücken.
Bildlegende: Im Umgang mit gebrechlichen oder todkranken Menschen fühlt man sich nicht selten etwas hilflos. Manchmal reicht ein einfacher Händedruck, um seine Anteilnahme auszudrücken. colourbox

Was sagt man zu einem Menschen, der nicht mehr lange zu leben hat? Vor allem wenn in der Familie nie gross über Gefühle und Ängste gesprochen worden ist. Was sind tröstende Worte im Wissen, dass es nicht mehr besser wird, dass der Tod an die Türe klopft? Wie kann man einem todkranken Menschen Mut zusprechen, wenn man selber mutlos ist?

Christa sucht Rat bei Ursula und spricht sich über die schwierige Situation aus.

Mitwirkende im Memo-Treff:

Lore Reutemann als Ursula
Bettina Lindtberg als Christa
Regie: Katja Früh