Stephanie Glaser und die «Gedächtnislücke» (1965)

In Erinnerung an Stephanie Glaser hat DRS Musikwelle im Archiv einen Beitrag aus dem Jahr 1965 gefunden. Die beliebte Volks-Schauspielerin erzählte damals in der Sendung «Gedächtnislücke», in welcher Situation ihr einmal die Worte fehlten.

Bildlegende: SRF

Stephanie Glaser ist in der Nacht auf Samstag, den 15. Januar 2011 im Spital Zollikerberg bei Zürich gestorben. Noch im letzten Herbst war sie vor der Kamera gestanden: für den Krimi «Mord hinterm Vorhang» des Schweizer Fernsehens. Im neuen Film von Sabine Boss (»Ernstfall in Havanna») mimte sie eine schrullige Krimiautorin und Hobby-Ermittlerin.

Bei den Dreharbeiten hatte sich Glaser gewohnt textsicher gezeigt. Es war die letzte Hauptrolle der «Herbstzeitlosen»-Darstellerin. Auf die Frage, ob schon bald ein nächster Film mit ihr folge, hatte sie mit einem «Nein» geantwortet. Am 22. Februar 2011 hätte Stephanie Glaser ihren 91. Geburtstag gefeiert.

Wenn der Text abhanden kommt

1965 hat Elisabeth Schnell eine Sendung unter dem Titel «Gedächtnislücken» realisiert. Dazu hat sie verschiedene Schauspieler und Prominente befragt. Sie wollte von ihnen wissen, ob ihnen vor Publikum auch schon mal die Worte fehlten. Eine der befragten Personen war Stephanie Glaser, die von ihrer persönlichen Gedächtnislücke erzählte.