Stimmungsbericht von der Landi 1939

Die Schweizerische Landesausstellung Landi fand vom 6. Mai bis 29. Oktober 1939 in Zürich statt. In dieser Zeit brach der Zweite Weltkrieg aus. Die Landi stand deshalb im Zeichen der Geistigen Landesverteidigung.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges rechneten einige mit dem vorzeiten Ende der Landi. Doch die Tore der Schweizerischen Landesausstellung blieben offen, auch nach der ersten General-Mobilmachung vom 1. September 1939.

Die Ausstellung sollte den Zusammenhalt der Eidgenossen und die «geistige Landesverteidigung» fördern. An der Landi waren die Besucherinnen und Besucher denn auch umgeben von einem Heer von Schweizer Soldaten.

Von diesen berichtete 1939 auch Reporter Arthur Welti in seinem Stimmungsbericht für Radio Beromünster.

Grosserfolg

Die Landi wurde am 6. Mai 1939 feierlich eröffnet. Sie löste in der Bevölkerung grosse Begeisterung aus. Bis Ende Oktober 1939 besuchten über 10,5 Millionen Frauen, Männer und Kinder die Landi. Das heisst: Jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Schweiz, war durchschnittlich zweieinhalb Mal an der Ausstellung. Dieser Rekord ist umso beeindruckender, wenn man die damaligen Verkehrsmittel und die schwierigen Umstände jener Zeit berücksichtigt.

Autor/in: Arthur Welti