Was Jugendliche 1953 vom Fernsehen erwarteten

Das Schweizer Fernsehen startete 1953 mit drei Sendungen pro Woche. An drei Abenden je eine einstündige Sendung aus dem Studio Bellerive in Zürich. Im gleichen Jahr wollte Arthur Welti von Jugendlichen wissen, was sie vom Fernsehen erwarten.

Erste Ansage von Rosmarie Burri in der ersten Sendung aus dem Studio Bellerive am 20. Juli 1953.
Bildlegende: Erste Ansage von Rosmarie Burri in der ersten Sendung aus dem Studio Bellerive am 20. Juli 1953. SF

In Deutschland, Grossbritannien und in den USA gab es schon in den 1920er Jahren erste Fernseh-Vorführungen. Die Olympischen Spiele in Berlin wurden 1936 zum ersten Mal live am Fernsehen übertragen.

In Europa wurde die Entwicklung vom Fernsehen durch den 2. Weltkrieg gebremst. In den USA setzte sie sich in grossen Schritten fort. 1949 verzeichnete man in den USA bereits 2,5 Millionen Fernsehempfänger.

Die erste Schweizer Fernsehsendung

Das Abenteuer Fernsehen begann in der Schweiz 1952. Der Bundesrat erteilte der SRG eine provisorische Konzession und bewilligte einen Versuchsbetrieb. Am 20. Juli 1953 wurde die erste Sendung aus dem Studio Bellerive in Zürich ausgestrahlt.

Radioreporter Artur Welti hat damals Jugendliche zum Fernsehen befragt. Er wollte von ihnen wissen, was sie davon erwarten und welche Wünsche sie ans Programm haben.

Autor/in: Artur Welti