Delikatessen

Staffel 1, Folge 4

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Der Inhaber eines Wiener Delikatessengeschäfts wurde ermordet. Das Team der SOKO Wien verfolgt bei den Ermittlungen verschiedene Spuren. Auch die trauernde Witwe und ihr Sohn sind nicht über jeden Verdacht erhaben, da die Affären des Verstorbenen die Beziehungen innerhalb der Familie belasteten.

Ausgerechnet bei der feierlichen Kranzniederlegung für die Opfer der Donau auf dem Friedhof der Namenlosen treibt eine männliche Leiche im Wasser. Der anwesende Oberst Dirnberger erkennt ihn sofort als seinen Bekannten Alois Zentschütz, den Inhaber des führenden Delikatessengeschäfts in Wien.

Verdächtig ist der Betriebsleiter der Firma, Franz Majewski, der am Vortag eine heftige Auseinandersetzung mit seinem Chef hatte. Doch auch die Familie ist suspekt: Die Ehefrau Verena scheint zu gefasst und kühl angesichts der Todesnachricht, obwohl sie ihren Mann offensichtlich geliebt hat und von einem Verhältnis mit einer anderen Frau nichts gewusst haben will. Sohn Philip, der sich immer weigerte, das elterliche Geschäft zu übernehmen, macht wenig Hehl aus seinem Hass gegen den Vater. Und auch mit dem Verhältnis Philips zu seiner schönen zukünftigen Frau Tara liegt etwas im Argen.

Doch das Ergebnis der Blutanalyse und eine Zeugenaussage belasten Majewski. Die Recherchen von Christian und Elisabeth liefern das passende Motiv: Zentschütz' Angestellter ist ein Zocker mit extrem hohen Spielschulden, die er mittels dubioser Geschäfte zu Lasten des Delikatessengeschäfts zu begleichen sucht. Der Fall scheint gelöst, als ein Strafzettel wegen Falschparkens das Blatt noch einmal wendet.