Sounds! Album der Woche: Vagabon «Vagabon»

Laetitia Tamko aka Vagabon lässt den impulsiven und coolen DIY-Indie ihres Debüts «Infinite Worlds» (2017) weit hinter sich: Jetzt gibts elektronische Klänge, textliche Weitsicht und tolle Mitstreiterinnen der neusten Indie-Pop-Generation an ihrer Seite (Julie Byrne, Jay Som, Sasami!).

Zeigt sich, vom Äussersten bis zum Innersten: Laetitia Tamko auf «Vagabon.»
Bildlegende: Zeigt sich, vom Äussersten bis zum Innersten: Laetitia Tamko auf «Vagabon.» Nonesuch

Während man jetzt den Eindruck bekommen könnte, da sei jemand etwas sehr schnell erwachsen geworden: Jein. Der selbstbetitelte Zweitling wurde von Tamko erneut in Eigenregie produziert und versprüht neben grossen Gesten eben weiterhin Unsicherheiten und den Charme von Flickwerk einer suchenden Seele (im Körper einer jungen Frau, in Kamerun geboren, als Teenager in die USA ausgewandert). Wer sich wie ich auf ein Gitarrenalbum gefreut hatte, tut gut daran, zuzuhören. Es lohnt sich.

Gespielte Musik

Autor/in: Andi Rohrer, Moderation: Andi Rohrer, Redaktion: Andi Rohrer