«CH-umor» mit Heinrich von Grünigen

Humor und Satire waren und sind für Heinrich von Grünigen wichtige Bestandteile des Lebens. Als Leiter der Abteilung Unterhaltung und als Chef des damaligen DRS1 achtete er darauf, dass der Humor im Programm genügend Platz hatte und der Satire nicht zu enge Grenzen gesetzt wurden.

Heinrich von Grünigen
Bildlegende: Heinrich von Grünigen SRF/Oscar Alessio

Einfach war das allerdings nicht. Das zeigen die vier Konzessionsverletzungen, die Heinrich von Grünigen einstecken musste, denn die Grenzen werden meist politisch, religiös oder durch das Alter definiert und unterliegen einem dauernden Wechsel.

Mit dem Salzburger Stier, den er mit Kollegen der ARD und des ORF im Jahr 1982 ins Leben rief, hat Heinrich von Grünigen einen wichtigen Kulturpreis geschaffen, der im deutschsprachigen Raum grosse Bedeutung hat. Dank der Übertragung durch die beteiligten Rundfunkanstalten ermöglicht er Schweizer Künstlerinnen und Künstlern den Sprung über die Landesgrenzen hinweg.

Bei so viel Beihilfe zum Humor stellt sich die Frage: Worüber muss denn Heinrich von Grünigen eigentlich selber lachen? Das verrät er im «Spasspartout» mit ausgewählten Kostproben.

Redaktion: Peter Bissegger