Fifa-Präsident Gianni Infantino fühlt sich gescannt

Die «sportlounge» erfährt, warum sich Fifa-Präsident Gianni Infantino ständig gescannt fühlt, recherchiert in Norwegen, ob das Antidopingsystem der erfolgreichen Langlaufnation Lücken hat, und erzählt die schockierende Geschichte von DDR-Dopingopfer Ines Greipel. Steffi Buchli moderiert die Sendung.

Beiträge

  • Gedopte Langlaufstars – hat Norwegen Lücken im Antidopingsystem?

    Der norwegische Gesamtweltcupsieger Martin Johnsrud Sundby wurde im Winter 2014/15 während zwei Wochen zwei Mal positiv auf Salbutamol getestet. Deswegen erhielt er rückwirkend eine Sperre von zwei Monaten. Diesen Sommer wurde Therese Johaug, Gesamtweltcupsiegerin bei den Frauen, bei einer Dopingkontrolle erwischt. Sie soll nun für 14 Monate gesperrt werden. Norwegen, wo Langlauf Kultstatus geniesst, ist im Aufruhr. Wieso betrügen die einstigen Volksheldinnen und -helden? Und wurde der Missbrauch möglich, weil das Antidopingsystem Norwegens zu lasch ist?

  • Wieso werden im Golf viele Schläge mit Vogelbegriffen bezeichnet?

    Birdie, Eagle, Albatros – im Golfsport werden viele Aktionen mit Vogelbegriffen definiert. Was bedeuten die einzelnen Begriffe und woher stammen sie? Die sportlounge erklärt es in der Rubrik «Tscheggsch de Pögg».

  • Ines Geipel – unermüdliche Kämpferin für Dopingopfer

    Jede Sportart, jede Athletin und jeder Athlet war Teil des Dopingsystems der DDR. Auch Sprinterin Ines Geipel bekam die blauen Pillen, mit dem in der DDR entwickelte Anabolikum Oral-Turinabol. Sie gehörte in den 1980er-Jahren zu den besten Sprinterinnen der Welt, doch die Querdenkerin wollte fliehen, wollte in den Westen. Die Stasi wusste von den Fluchtplänen und legte Geipel mit einer inszenierten Blinddarmoperation «auf Eis», wie es die Stasi betitelte. Das Ende der Karriere bedeutete aber nicht das Ende ihres Kampfes gegen Unrecht. Die «sportlounge»-Reportage zeigt die Geschichte dahinter.

  • Warum sich Fifa-Präsident Gianni Infantino ständig gescannt fühlt

    Seit knapp 300 Tagen ist Gianni Infantino als Präsident des mächtigsten Sportverbands der Welt im Amt. Immer wieder stand er seither in der Kritik. Im Exklusivgespräch erzählt er, warum er sich auf Schritt und Tritt gescannt fühlt, verteidigt die Wahl seiner Generalsekretärin und erklärt, warum er die WM unbedingt auf 48 Mannschaften aufstocken will.