«Martin Salander» und seine Zeit – Gespräch mit Carlo Moos

Mit dem Roman «Martin Salander» setzt sich Gottfried Keller in kritischer Absicht mit den gesellschaftlichen Bruchstellen des noch nicht sehr alten Schweizer Bundesstaats auseinander.

Carlo Moos
Bildlegende: KEYSTONE/Eddy Risch

Auf politischer Ebene muss nachgebessert werden, auf ökonomischer Ebene warnt Keller vor Wildwuchs und Laissez-faire. Der Historiker Carlo Moos skizziert das politische Umfeld, in dem Kellers gewagter Roman entstand.

Moderation: Andreas Müller-Crepon, Redaktion: Bernard Senn