Komm, Jesu, komm - Musik zur Karwoche

Unendlichkeit, Liebe und Tod: Dieses Karfreitagskonzert greift Themen auf, die alle Menschen, auch nicht-religiöse, betreffen.

So war Olivier Messiaen zwar bekennender Katholik, in seinen «Cinq rechants» aber benutzt er keinen geistlichen, sondern einen selber verfassten Text, um auf die grossen Themen von Liebe und Tod einzugehen, angeregt von der Tristan-Sage.

Auch Francis Poulenc war ein religiöser Mensch, hatte aber in seinen jüngeren Jahren für viel Aufregung im Pariser Musikleben gesorgt. Und Bach? Dass bei ihm Religiöses und Nicht-Religiöses Hand in Hand geht, bedarf kaum weiterer Erläuterung. Oder wie es Dmitri Schostakowitsch ausdrückte: «Um Bachs Matthäus-Passion zu verstehen, muss man nicht religiös, sondern
musikalisch sein».

Johann Sebastian Bach: Komm, Jesu, komm. Motette BWV 229
Johann Sebastian Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied. Motette BWV 225
Johann Sebastian Bach: Instrumentalsätze aus verschiedenen Kantaten
Francis Poulenc: Quatre motets pour un temps de pénitence
Olivier Messiaen: Cinq rechants pour douze voix mixtes a cappella

Collegium Vocale zu Franziskanern Luzern
Capricornus Consort Basel
Ulrike Grosch, Dirigentin

Konzert vom 2. April 2017, Franziskanerkirche Luzern (Lucerne Festival zu Ostern)

Redaktion: Valerio Benz