Das Essen für das Alpenkind in uns

Die Bergwaldlichtung ist idyllisch, der Wind trägt Kuhglockengebimmel heran, und der Alpöhi empfängt uns nach der Wanderung mit einer genialen Quiche. SRF 3 kocht sie nach.

Für ein Stück dieser Quiche würden wir auch barfuss auf einen 5000er-Gipfel wandern.
Bildlegende: Für ein Stück dieser Quiche würden wir auch barfuss auf einen 5000er-Gipfel wandern.

Der Bündner Profikoch Jann Hoffmann und sein Basler Küchengehilfe Philippe Gerber sind dieses Mal nur in Gedanken zur schönsten Berghütte der Welt gewandert. Ganz real aber kochen sie das beste Berghütten-Mahl der Welt.

Geschmackstüftler Jann Hoffmann zählt für Philippe die die vier Grundbestandteile einer Quiche auf: 1. Knuspriger Teig, 2.saugfähige Streusel (z.B.Paniermehl, Sonnenblumenkerne, geriebene Haselnüsse), 3.Einlage (z.B. Lauch oder Sauerkraut), 4.der Guss mit Käse.

Man vermeide den pflotschigen Quiche-Boden
Matchentscheidend für einen knusprigen Boden ist das Backen auf der untersten Rille im Backofen. Und noch viel wichtiger das vorherige Andämpfen der Einlage. Ist der Lauch nicht angedämpft, zöge er danach zu viel Wasser und das Ergebnis wäre ein Quiche-Pflotsch aus dem Lehrbuch.

Wollen wir nicht, machen wir nicht. Hoffmann serviert Philippe Gerber eine Quiche, dass dessen Bäcklein zufrieden rot glühen wie nach einer siebenstündigen Bergwanderung. Das Schluss der Hinweis auf eine geschmackliche Variation: Birnen- oder Apfelschnitze machen im Lauch-Käse-Quiche eine ausgeprochen gute Figur. Und sind vor allem verdammt fein.

Autor/in: Robin Alder