Meze: Schlemmen wie in Arabien

Viele kleine Tellerchen, gefüllt mit allerlei verheissungsvollen Köstlichkeiten: Das ist Meze. Sieht aus, als werde man nicht satt. Ist aber nicht so. In der Beiz bestellt ihr am besten eine grosse Meze für alle. Shahiya tayyeba!

Das sind sie, die kleinen Tellerchen, gefüllt mit allerlei verheissungsvollen Köstlichkeiten.
Bildlegende: Das sind sie, die kleinen Tellerchen, gefüllt mit allerlei verheissungsvollen Köstlichkeiten.

Chefkoch Jann Hoffmann und sein Küchengehilfe Philippe Gerber ziehts heute kulinarisch in den Nahen Osten. Dort hat die Meze ihren Ursprung. Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sie sich über den gesamten Raum des ehemaligen Osmanischen Reiches.

Meze gibt's heute in unterschiedlichen Variationen auch in der Türkei, auf Zypern, in Griechenland, in Bulgarien sowie in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien. In der arabischen Küche gilt Meze als Vorspeise. Typische Zutaten sind Auberginen, Kichererbsen, Oliven, Olivenöl, Tomaten, Joghurt und Tahin (Sesampaste). Gewürzt wird gerne mit Kreuzkümmel, Koriander oder Sumach.

Baba Ghanoush, Halloumi, Kibbeh, Taboulé, Tzatziki, Köfte, Hummus
Meze ist die nahöstliche Version der italienischen Antipasti oder der spanischen Tapas: Viele kleine Köstlichkeiten. Hoffmann & Gerber setzen auf zwei davon, und zwar das Baba Ghanoush sowie mit Feta und Rucola gefüllte Teigtaschen. Baba Ghanoush: Ein feines, leicht scharfes Auberginenmus. Die Auberginen werden schrumplig gebacken, das Püree mit Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, Koriander oder Petersilie sowie Pfeffer und Salz gewürzt. Lässt sich noch mit Tahini verfeinern. Die Fetataschen kann man mit Strudelteig oder Filoteig basteln. Der Feta-Rucola-Füllung lässt sich mit Pfefferminze noch den speziellen Dreh verpassen. Let's Meze!

Moderation: Philippe Gerber, Redaktion: Gaudenz Weber