Pilz-Pie: The fifth Element in einem englischen Klassiker!

Umami! So heisst neben süss, sauer, salzig und bitter der fünfte Geschmack in der japanischen Küsche. Umami steht für fleischig, herzhaft und wohlschmeckend und passt deshalb hervorragend zum Klassiker der englischen Küche: der Pie!

Pilz-Pie
Bildlegende: Wo versteckt es sich denn, dieses Umami? zvg

Chefkoch Jann Hoffman hat heute das Kochlehrbuch aufgeschlagen und will seinen Gehilfen in japanischer Küchenlehre unterrichten: U!-Ma!-Mi! muss Philippe Gerber immer wieder repetieren. U!-Ma!-Mi! Und dann die tückische Frage: Und wo findet sich in unserem heutigen Menu dieses Umami? Fleischig, herzhaft und wohlschmeckend?

Ab in den Ofen, Umami entwickeln
Das können nur die Pilze sein. Mit Speck (salzig), Schalotten (süss) und Äpfel (sauer) kurz anbraten, etwas Calvados dazu (bitter), dann den ganzen Geschmackszauber in eine ofenfeste Form geben, etwas Crème fraiche dazu und schliesslich den Teig über die Form spannen. Im Ofen kann sich dann das Umami so richtig entwickeln.

Ein gutes Reste-Versteck
Ein Pie ist eigentlich die englische Pizza, erklärt Chefkoch Jann Hoffmann. Man kann nach Lust und Laune Zutaten in die ofenfeste Form geben: Saisongemüse, Saisonfrüchte, Nüsse und auch Reste. Als Pie verpackt, merkt keiner, dass er das Menu vom Vortag nochmals aufgetischt kriegt.