Pot-au-feu: Der heisse Topf für kalte Tage auf der Piste!

Auf Französisch klingt halt alles etwas eleganter: Das Pot-au-feu ist der «Topf über dem Feuer». Ein fleischiger Eintopf mit viel Gemüse. 

Pot au feu
Bildlegende: Pot au feu SRF

«Was gibts Besseres, wenn man an einem Tag auf der Skipiste über Mittag ein bisschen Energie braucht!», sagt Küchengehilfe Philippe Gerber. Pot-au-feu gibt Kraft. Und Feuer von innen!

Eine kräftige Bouillon und ein anständiger Rindfleisch-Mocken bilden die Basis unseres Pot-au-feu. Besonders geeignet ist Schulterspitz. Chefkoch Jann Hoffmann: «Man kann auch variieren, je nach Saison: Im Frühling mit Pouletfleisch, im Herst mit Wild, whatever!» Hoffmann und Gerber treibens auf die Spitze und hauen noch eine fette Saucisson sowie zwei Kalbsknochen in den feurigen Topf. Aber halt: Zuerst das Gemüse! Geröstete Zwiebeln samt Schale (gibt mehr Geschmack und Farbe), Wirz, Petersilienwurzeln, Pfälzerrüebli und Pastinaken. Und logo: Ein Schuss Weisswein muss auch sein!

Lieber nicht so heiss, dafür länger!

Nachdem Hoffmann und Gerber Wasser, Gemüse und Knochen eine runde halbe Stunde kochen liessen, kommt nun der Fleischmocken in den Topf. Aber obacht: Ist das Wasser zu heiss, wird das Fleisch zäh. Also nur ziehen lassen, knapp sieden. Dafür ganze zwei Stunden lang! Und um dem Ganzen noch den letzten Schmiss zu geben, haben wir noch ein paar spezielle Draufgaben: Rahm mit fein geriebenem Apfel, Zitronensaft und Meerrettich vermischt. Das gibt die säuerlich-scharfe Geschmacks-Krönung fürs Pot-au-feu à la Hoffmann & Gerber.

Redaktion: Gaudenz Weber