So ein Chäs, Gerber!

Herdplattensurfer Philippe Gerber wird zum Alp-Öhi: Er macht Käse. Natürlich unter kundiger Anleitung von Chefkoch Jann Hoffmann. Gerber macht aber nicht einen rässen Alpkäse, sondern den indischen Frischkäse Panir. Dazu kommen Blattspinat und viele Chrütli. Das gibt ein wunderbares Vegi Curry.

Panir.
Bildlegende: Panir. Betty Bossi

Indien hat viel zu bieten, aber keine Käsevielfalt: Der Panir (englisch „Paneer") ist mehr oder weniger der einzige Käse, den man dort kennt. Dafür ist dieser Panir verblüffend einfach zum Machen, und er ist einigermassen geschmacksneutral und damit flexibel: Wer ihn süss will, gibt Honig oder Zucker dazu. Man kann den Panir in Olivenöl einlegen, man kann ihn salzen, mit Chili aufpeppen.

Dieser Käse sieht aus wie Feta und hat eine ähnliche Konsistenz wie Ricotta. Und das braucht ihr, wenn ihr wie Philippe Gerber auch Käse machen wollt: Zwei Liter Vollmilch, einen Deziliter frischen Zitronensaft, etwas Geschick und Geduld: Der Panir muss lange auskühlen.

Palak Paneer: Vegi Curry vom Feinsten

Die perfekte Arbeitsteilung in der SRF 3-Küche: Gerber macht Käse, Hoffmann das Curry. Ein klassisches indisches Curry, aber eben einmal ohne die üblichen Zutaten wie Poulet, Kichererbsen etc., sondern eben eine vegetarische Variante mit frischem Spinat und feinen Gewürzen: Zwiebeln, Knoblauch, Korianderpulver, Kreuzkümmel, Ingwer, Chilipulver, Salz und Kurkuma. Letzteres gibt dem Ganzen die gluschtige gelbe Farbe.

Und so gehts: Zuerst die Gewürze in Bratbutter anrösten, dann den Spinat dazu, etwas Rahm, und zum krönenden Schluss den Käse reinbröckeln. Alles in allem eine einfache Sache, dieses Palak Paneer. Aber was für ein Schmaus!