Wir rollen sie für euch aus: Die Rollrösti

Rösti kann man auch rollen! Dem Ergebnis der Rollerei sagt man Röstiroulade. Die ist aussen knusprig und innen weich und zart duftend. Und weil die Bäuche nach den Festtagen gesättigt sind, gönnen wir uns heute eine Rösti light: Ohne Speck, sondern mit Tofu und Winterspinat.

Röstiroulade
Bildlegende: Rösti kannt man auch rollen!

Chefkoch Jann Hoffmann und sein Küchengehilfe Philippe Gerber sind bereit für das neue Jahr, für neue kulinarische Abenteuer! Dieses hier die Röstiroulade beginnt mit der Wahl der richtigen Knolle. Mehlig kochend soll sie sein. Eine Kartoffelsorte wie beispielsweise die Agria. Dann wird mal geraffelt. Wem nicht so danach ist wegen zuviel Party in den letzten Tagen, nehme einfach die Gschwellti von gestern aus dem Kühlschrank. Gerieben oder zerdrückt, dem Härdöpfel ists egal. Schön Öl, Salz und Pfeffer beigeben. Die Kartoffeln auf einem Backpapier flach andrücken, und jetzt kommt die Füllung drauf.

Ein Gedicht aus Tofu, Winterspinat, Käse und Eiern

Auf dem Foto oben lugen die Erbsli lustig aus der Röstiroulade. Wir nehmen aber Winterspinat. Ist schliesslich Winter. Beim Tofu hat man die Qual der Wahl: Roh oder geräuchert. Der Tofu wird mit Eiern, Salz und Pfeffer püriert, dann mischen wir Spinat und Käse (z.B. Sbrinz) darunter. Wer mag, würzt die Füllung noch mit ein wenig Cayennepfeffer. Nun verteilen wir die Füllmasse auf den Kartoffelboden. Und jetzt kommt das Kunststück: Backpapier mit allem drauf leicht anheben und die Roulade sorgfältig aufrollen. Achtung: Das Backpapier sollte nicht mitrollen. Es ist nämlich auch im gebackenen Zustand keine Delikatesse. Die Rollrösti kommt für ca 40 Minuten in den Ofen. Fertig. Servierbar z.B. mit rohen Randen, Meerrettichschaum oder noch ein bisschen ambitionierter mit geräuchertem Fisch, schön angerichtet auf den Rouladentranchen. Gueti Rollrösti mitenand!

Das Rezept gibt es ab dem 2.1. hier.