Amnesty-Bericht: «Länder sind nicht vorbereitet auf den Ansturm»

Wenn sich Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten auf den Weg nach Europa machen, dann gibt es nicht nur den gefährlichen Weg übers Mittelmehr. Es gibt auch eine Route über den Westbalkan - und der ist, wenn man dem neusten Bericht von Amnesty International glauben will, nicht minder gefährlich.

Syrische und afghanische Flüchtlinge stehen an einem Bahnhof im Süden Mazedoniens.
Bildlegende: Flüchtlinge am Bahnhof von Gevgelija im Süden Mazedoniens. Keystone

Die Rede ist von Misshandlungen und Erpressungen durch kriminelle Banden und staatliche Behörden.

Die Länder seien nicht vorbereitet auf diesen Ansturm, sagt Andreas Ernst. Er ist Korrespondent der «NZZ am Sonntag» in der serbischen Hauptstadt Belgrad.

Autor/in: Philippe Chappuis, Redaktion: Salvador Atasoy