China als Vermittlerin im Syrienkonflikt?

China bringt sich immer stärker als Vermittlerin bei den Konflikten im Nahen und Mittleren Osten ein.

Chinas Präsident Xi Jinping lächelt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen in die Kamera. Hier an einem Treffen im Jahr 2013 in St. Petersburg.
Bildlegende: China redet im Syrien-Konflikt immer mehr mit und auch in Afghanistan oder jüngst im Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien. Keystone

China hat in der internationalen Krisendiplomatie bisher keine prägende Rolle gespielt, ganz im Gegensatz etwa zu den USA, der EU oder Russland. Im Syrienkonflikt will China nun mitreden. Auch in anderen Konflikten, zum Beispiel im Streit zwischen Iran und Saudiarabien. Das ist ein Novum.

China wolle im Nahen Osten Stabilität, um seine eigenen geopolitischen Interessen voranzutreiben. Das sagt Moritz Rudolf. Er ist Experte für Chinas Aussenpolitik am Mercator-Institut für Chinastudien.

Autor/in: Marlen Oehler, Redaktion: Claudia Weber