«Das Beste, was Spanien passieren konnte»

Spanien sei nach den Wahlen ein völlig anderes Land als vorhin. Dieser Ansicht ist Daniel Ordás. Der schweizer-spanischer Doppelbürger ist Anwalt und lebt in Basel. Er gibt allerdings auch zu, dass er mit dieser Meinung möglicherweise in der Minderheit ist.

«Es hat eine neue Epoche begonnen, in der es nicht mehr möglich ist, dass absolute Mehrheiten während vier Jahren den Rest Spaniens vernachlässigen oder ignorieren», sagt Ordás im Gespräch. Er hält die Regierungsbildung für schwierig, aber für möglich.

Daniel Ordás spricht auch über die Spanische Gemeinde in der Schweiz, die sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt hat. «Viele Junge, die in der Wirtschaftskrise in die Schweiz gekommen sind, fühlen sich hier sehr wohl und haben nicht mehr das Bedürfnis, möglichst schnell wieder zurück zu gehen.»

Autor/in: Andrea Christen, Redaktion: Philippe Chappuis