«Der Bund soll die Flüchtlingsgesetze in Ungarn kritisieren»

Ungarn geht immer restriktiver mit den Flüchtlingen um. Mittlerweile sichern Soldaten die Grenzen. Per Gesetz dürfen sie auch Schlagstöcke und Gummigeschosse einsetzen. Wer illegal nach Ungarn kommt, wird mit sofortiger Abschiebung oder Gefängnis bestraft.

Soldaten schleppen Maschendrahtzaun über einen Feldweg.
Bildlegende: Soldaten arbeiten an einem Zaun an der kroatischen Grenze. Keystone

Ein junges Paar aus Basel macht nun auf die Situation der Flüchtlinge in Ungarn aufmerksam. Die zwei haben eine Petition an den Bundesrat lanciert. Darin fordern sie, dass der Bundesrat die Misstände in Ungarn kritisiert. Zudem soll der Bund vor Ort helfen und den Weitertransport der Flüchtlinge organisieren.

Rund 1600 Personen haben die Petition von Naomi Richner und Adrian Denz bereits unterschrieben.

Autor/in: Simone Weber, Redaktion: Salvador Atasoy