«Der erfolglose Fussmarsch beruhte auf Fehlinformationen»

Ein Flugblatt machte Hunderten von Flüchtlingen im Lager in Idomeni Hoffnung. Sie wollten zu Fuss den Grenzübertritt nach Mazedonien schaffen. Auch einen gefährlichen Fluss galt es dabei zu überqueren. Doch auf der anderen Seite warteten die mazedonsichen Grenzbehörden.

Flüchtlinge versuchen, einen Fluss zu durchqueren. Sie halten sich dabei an einem Stahlseil fest.
Bildlegende: Vergebliche Anstrengungen: Flüchtlinge durchqueren einen Fluss, nur um später von den mazedonischen Grenzbehörden abgefangen zu werden. Keystone

Die Journalistin Corinna Jessen sagt, dass das Flugblatt viele Fehlinformationen enthielt. «Den Menschen hätte klar sein müssen, dass sie gar nie sehr weit kommen würden.» Möglicherweise würde das jetzt zumindest einige Flüchtlinge dazu bewegen, das improvisierte Notcamp Idomeni zu verlassen und in Auffanglager im Landesinneren Griechenlands zu gehen, so Corinna Jessen.

Autor/in: Salvador Atasoy, Redaktion: Philippe Chappuis