Der Euro in Litauen: «ein wichtiges politisches Signal»

Seit Anfang Jahr hat nun auch Litauen den Euro als Zahlungsmittel. Litauen ist damit der 19. Staat, der die Gemeinschaftswährung der EU übernommen hat.

Eine Kassiererin in einem litauischen Supermarkt prüft eine 20 EURO-Note.
Bildlegende: Seit dem 1. Januar 2015 gilt der EURO auch in Litauen. Keystone

Noch vor kurzem stand es schlecht um den Euro. Diverse Krisengipfel und milliardenschwere Finanzspritzen waren nötig, um ein Scheitern der Währungsunion zu verhindern. Ist der Euro-Beitritt für das kleine Litauen also eine wirtschaftlich sinnvolle Strategie?

Für Länder im Osten Europas mache das durchaus Sinn, sagt Manfred Gärtner, er ist emeritierter Professor für Volkswirtschaft an der Universität St. Gallen.

Redaktion: Salvador Atasoy