«Der Mensch steht sich bei der Energiewende selbst im Weg»

Während in Bern am Schweizer Stromkongress diskutiert wird, wie die Energiewende gelingen könnte, kommen Psychologen zu einem ernüchternden Schluss: Obwohl klar ist, dass jeder einzelne seinen Energieverbrauch senken müsste, tun es nur die wenigsten. Dahinter steckt ein ur-menschlicher Mechanismus.

Glühbirne, die von einem männlichen Arm in die Luft gehalten wird. Der Hintergrund ist weiss.
Bildlegende: In der Theorie ist den meisten Menschen klar, wie man den Energieverbrauch senkt. pixabay

Der Neuropsychologe Lutz Jäncke erklärt im Gespräch, dass das menschliche Gehirn möglichst effizient arbeitet und deshalb das Hinterfragen der eigenen Gewohnheiten nur dann stattfindet, wenn unmittelbares Unheil droht.

Autor/in: Anna Lemmenmeier, Redaktion: Philippe Chappuis