Der Moment, in dem die Kanonen schwiegen - zumindest vorerst

Am 11. November 1918 um 11:00 Uhr wurde es plötzlich still über Europa. Der Erste Weltkrieg war vorbei. Diesen Sonntag jährt sich dessen Ende nun zum hundertsten Mal. Wir werfen einen Blick zurück auf die Ereignisse des 11. Novembers 1918 und fragen: was passierte eigentlich an diesem Tag?

Britische und australische Marinesoldaten schiessen Salut - im Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs.
Bildlegende: Britische und australische Marinesoldaten schiessen Salut - im Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs. Keystone

Zur elften Stunde am elften Tage des elften Monats, also am 11. November 1918 um genau 11 Uhr schwiegen die Geschütze. Der Erste Weltkrieg war vorbei. Mindestens 17 Millionen Menschen sollen im Ersten Weltkrieg gestorben sein, zwischen 1914 und 1918. Der Konflikt gilt als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, der Europa in Trümmern zurückliess.

Dieses Jahr, am Sonntag, 11. November 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Rund um den Globus ist dieser Tag einer der höchten Gedenktage des ganzen Jahres, wenn um 11 Uhr die Menschen schweigen, um den Opfern des Ersten Weltrkiegs zu Gedenken.

Doch was ist damals, am 11. November vor hundert Jahren genau passiert, auf den Schlachtfeldern in Europa und zu Hause? Welche Bedeutung hatte dieser Tag überhaupt? Und welche Auswirkungen hatte das Ende des Ersten Weltkriegs auf die Unmittelbaren Geschehnisse in Europa? Viele offene Fragen, denn obwohl der Kieg vorbei war, herrschte keinesfalls Frieden in Europa.

Wir haben mit dem Historiker Stig Förster über genau diese Fragen gesprochen. Er ist emeritierter Professor an der Universität Bern und beschäftigt sich intensiv mit dem Ersten Weltkrieg.

Moderation: Kevin Capellini, Redaktion: Kevin Capellini