«Der Westen hat in Syrien auf das falsche Pferd gesetzt»

In Moskau finden Friedensgespräche zwischen der syrischen Regierung und der Opposition statt. Die Aussichten auf ein baldiges Ende des seit vier Jahren dauernden Bürgerkrieges sind aber klein.

Präsident Assad im blauen Anzug sitzt in einer Polstergruppe.
Bildlegende: Präsident Assad bei einem Fernsehinterview im Januar 2015.

Nahostexperte Michael Lüders sagt, der Westen habe im Ringen mit der syrischen Assad-Regierung zu stark auf die säkulare Opposition gesetzt. Diese sei zerstritten und zu schwach.

Autor/in: Christoph Kellenberger, Redaktion: Hans Ineichen