«Die Arktis ist auch bei einem niedrigen Ölpreis interessant»

Wale, Robben, Walrosse sie alle leben vom Menschen unbehelligt im arktischen Ozean. Doch ihr Lebensraum wird immer mehr vom Menschen beansprucht. Ab Sommer darf beispielsweise der Energieriese Shell vor Ort nach Öl und Gas bohren. Das haben die zuständigen Behörden in den USA entschieden.

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren mit Transparenten gegen Öl-Bohrungen in der Arktis.
Bildlegende: Greenpeace-Protest gegen Öl-Bohrungen in der Arktis in Lübeck im April.. Keystone

Shell plane jetzt wohl mehrere Borhungen, sagt Dieter Franke. Er ist Erdölexperte bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover.

Autor/in: Salvador Atasoy, Redaktion: Christoph Kellenberger