«Die Gelder müssen der nigerianischen Bevölkerung zugute kommen»

Es ist Geld, an dem Blut klebt: Über 300 Millionen Dollar. Die Schweiz will es Nigeria zurückerstatten. Geld, das der ehemalige Diktator Sani Abacha seinem Volk gestohlen und auf Schweizer Banken gehortet hat.

Bundesrat Didier Burkhalter unterschreibt in Nigeria eine Absichtserklärung, das gestohlene Geld zurück zu bezahlen.
Bildlegende: Nigerias Generalstaatsanwalt und Justizminister, Abubakar Malami und Bundesrat und Aussenminister Didier Burkhalter unterzeichnen eine Absichtserklärung für die Rückführung von Nigerias Geldern aus der Schweiz. Keystone

Bundesrat Didier Burkhalter hat gestern in Nigeria eine Absichtsterklärung unterschrieben, das gestohlene Geld zurück zu bezahlen. Bei früherern Rückzahlungen verschwanden allerdings hunderte Millionen Dollar in dunklen Kanälen.
Daraus müssten Lehren gezogen werden, fordert Olivier Longchamp. Er ist Finanzexperte der Erklärung von Bern, einer parteipolitisch und konfessionell unabhängigen nichtstaatlichen Organisation.

Autor/in: Max Akermann, Redaktion: Claudia Weber