«Diese Behauptung ist etwas abenteuerlich»

Der türkische Staatschef Erdogan und seine Familie seien in Ölgeschäfte mit der Terrormiliz IS verwickelt. Diesen Vorwurf erhebt Russland. Das Ganze gehört immer noch zum diplomatischen Streit zwischen den beiden Ländern. Russland hatte letzte Woche einen russischen Kampfjet abgeschossen.

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Es geht um Erdöl aus Gebieten, die unter der Kontrolle des IS und anderen terroristischen Organisationen stünden. Dieses Öl werde im grossen Stil in die Türkei geliefert. Der türkische Präsident Erdogan hat diese Vorwürfe empört zurückgewiesen und sagte, wenn so eine Sache bewiesen wäre, dann würde er zurücktreten. Eine Aussage, die er sich in der Türkei auch erlauben könne, meint unser Mitarbeiter in Istanbul, Thomas Seibert.

Moderation: Philippe Chappuis, Redaktion: Susanne Stöckl