Ein Erzbischof als Staatsfeind Nr. 1

Am Samstag wird Oscar Romero selig gesprochen. Der Erzbischf von El Salvador war 1980 von rechtsgerichteten Todesschwadronen ermordet worden. Das Attentat gilt als Auslöser des salvadorianischen Bürgerkriegs, in dem rund 75'000 Menschen starben.

Männer sitzen vor einem Stand mit gebrauchten Büchern und Romero-Portraits.
Bildlegende: Oscar Romero wird auch 35 Jahre nach seinem Tod als Märtyrer verehrt. Keystone

Seine Verehrung auch heute noch ist weniger ein Zeichen für katholische Frömmigkeit, sondern «auch so ein bisschen wie Che Guevara ein Zeichen der Rebellion gegen die herrschenden Zustände», sagt die Journalistin Sandra Weiss.

Autor/in: Christoph Brunner, Redaktion: Erich Wyss