Ein Jahr nach der Vertreibung: «Es werden 3000 Jesiden vermisst»

Am 3. August 2014 sorgte ein Angriff auf die Jesiden weltweit für Schlagzeilen.

Ein älterer Jeside raucht rund 400 Kilometer nordwestlich von Bagdad im Jahr 2005
Bildlegende: Ein kleiner Teil der Gemeinde der Jesiden lebt in Syrien, der Türkei, Georgien und Armenien. Aber der Grossteil der Gläubige lebt im Irak. Keystone

Hunderte Angehörige dieser religiösen Minderheit wurden damals von der Terrormiliz "IS" eingekesselt und als Geiseln genommen. Das im Nordirak, im Siedlungsgebiet der Jesiden, im Sindschar-Gebirge. Seither wird über das Schicksal vieler Jesiden gerätselt. Die Journalistin Inga Rogg berichtet regelmässig aus Irak.

Autor/in: Susanne Schmugge, Redaktion: Claudia Weber