«Es ist schwierig geworden, sich in Bagdad frei zu bewegen»

Der Ausnahmezustand gehört in Bagdad zum Alltag. Trotzdem ist die irakische Hauptstadt in den letzten Wochen noch unsicherer geworden. Ein Schweizer IKRK-Mitarbeiter schildert, was das für das tägliche Leben bedeutet.

Vier irakische Soldaten in Tarnkleidung und mit Gewehren patroillieren auf einer Strasse in Bagdad.
Bildlegende: Irakische Soldaten gehören zum Alltagsbild in Bagdad. Keystone (Archiv)

Gerade diese Woche haben neue Bombenattentat, wieder Menschenleben gefordert. Und dass die USA Luftangriffe in der Nähe von Bagdad fliegen, um die Terrormiliz IS aufzuhalten, das alles bekommen die Menschen mit. All das macht das Leben in Bagdad schwieriger. Pascale Porchet ist stellvertretender Leiter der Irak-Delegation des Internationalen Komitees des roten Kreuzes IKRK. Er schildert seine Eindrücke und erzählt, wie die Gräben zwischen den verschiedenen Religionen, die man in Bagdad antrifft, in den letzten Jahren immer tiefer geworden sind.

Autor/in: Marc Allemann, Redaktion: Philippe Chappuis