Fall Derdiyok: «Der Gang vor Gericht ist kontraproduktiv»

Der Schweizer Fussballprofi Eren Derdyiok steht auf dem Abstellgleis: Sein Arbeitgeber, der Bundesliga-Verein Hoffenheim, hat ihn aussortiert. Derdyiok ging vor Gericht und forderte, wieder mit der ersten Mannschaft zu trainieren. Er habe das Recht, seinen Beruf auszuüben.

Eren Derdiyok: bei Hoffenheim auf dem Abstellgleis
Bildlegende: Eren Derdiyok: bei Hoffenheim auf dem Abstellgleis Keystone

Das zuständige Gericht entschied am Mittwoch: Derdyioks Beschwerde sei inhaltlich gerechtfertigt, er bleibe aber vom Training ausgesperrt. Das Hauptverfahren findet am 12. September statt.

Frage an Sportredaktor Ueli Reist: Ist es nachvollziehbar, dass Derdiyok in dieser Angelegenheit vor Gericht gegangen ist?

Autor/in: Eric Facon, Redaktion: Daniel Eisner