Flüchtlinge in Zuwara: Die Behörden schauen weg

Viele Schlepper bringen Flüchtlinge für viel Geld nach Libyen, weil die ersten Ausläufer Europas im Mittelmeer von dort aus nah erscheinen.

Ein illegaler Migrant in einem Käfig in Libyen
Bildlegende: Ein illegaler Migrant in einem Käfig in Libyen Keystone

Menschen aus Syrien, Irak, aus Palästina, Eritrea und Äthiopien: Sie fliehen vor Gewalt und Krieg oder auch der Armut und Hoffnungslosigkeit, die in manchen Regionen südlich der Sahara herrschen. Sie kommen mit Schleppern für viel Geld nach Libyen und hoffen, von dort weiter nach Europa zu gelangen. Doch die wenigsten Flüchtlinge wissen, dass sie sich in Libyen in ein Bürgerkriegschaos begeben, in dem sich zwei Regierungen bekämpfen, in dem Milizen und Städte miteinander um Macht ringen. Und die örtlichen Behörden in Libyen haben den kriminellen Machenschaften der Schlepper wenig bis nichts entgegenzusetzen.
Die Reportage aus Zuwara in Libyen zeigt, wie man dort mit den Flüchtlingen umgeht.

Autor/in: Alexander Bühler, Redaktion: Claudia Weber