Friedensabkommen für Kolumbien: «Stimmung wie an der Fussball-WM»

Man spricht von einem Durchbruch, einem historischen Schritt: die Regierung Kolumbiens und die Farc-Rebellen haben sich auf ein Friedensabkommen geeinigt, nach über 50 Jahren Krieg. Das endgültige Abkommen soll spätestens in einem halben Jahr unterschrieben werden.

Der kubanische Präsident Raul Castro (in der Mitte) steht zwischen dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos und Farc-Chef Rodrigo Londono, besser bekannt unter seinem Übernamen Timoschenko. Santos und Timoschenko geben sich vor den Medien die Hand.
Bildlegende: Auf Friedensabkommen geeinigt: der kolumbianische Präsident Santos, Kubas Präsident Raul Castro und Farc-Chef Timoschenko (v.l.n.r.) Reuters

Die Gespräche zwischen Präsident Santos und Farc-Chef Timoschenko haben in Kuba stattgefunden. Der Journalist Klaus Ehringfeld war in Havanna an der Medienkonferenz und schildert im Gespräch mit Daniel Eisner, wie er diesen Durchbruch wahrgenommen hat...

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Daniel Eisner