«Geh nicht auf den Platz – geh in die Küche!»

«Las Guerreras»: So werden die Spielerinnen der ecuadorianischen Fussball-Nationalmannschaft in ihrer Heimat genannt. Heute Nacht trifft die Schweiz auf die «Kriegerinnen». Diese kämpfen nicht nur gegen gegnerische Teams, sondern auch gegen Vorurteile und Machismo.

Die Silhouette der ecuadorianischen Nationalspielerin Madelin Riera vor der Zuschauertribüne, als sie im Spiel gegen Kamerun um einen Ball kämpft.
Bildlegende: Drei gelbe und eine rote Karte im Spiel gegen Kamerun – die Ecuadorianerinnen sind sich das Kämpfen gewohnt. Mittelfeld-Spielerin Madelin Riera im ersten Gruppenspiel am Montag. Keystone

Klaus Ehringfeld ist Journalist und ein profunder Kenner von Süd- und Mittelamerika. Er erzählt im Gespräch, was das Schweizer Team heute Nacht erwartet, wie die Medien in Ecuador über die WM berichten und welche persönlichen und gesellschaftlichen Hürden die Ecuadorianerinnen überwinden mussten, um es überhaupt bis nach Kanada zu schaffen.

Autor/in: Helen Hürlimann, Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Melanie Pfändler